In seltenen Fällen können maximal invasive Maßnahmen Leben retten. Dazu gehört die resuszitative Thorakotomie, die Anlage einer REBOA oder eine perimortem Sectio. Die Maßnahmen sind mit einem hohen Trainings- und teilweise Materialaufwand verbunden und haben das Potential, für Helferinnen und Helfer aus Rettungsdienst und anderen am Einsatz beteiligten Organisationen belastend zu sein. Aufgrund ihrer Seltenheit ist ihr Nutzen im deutschen Rettungsdienst wissenschaftlich bisher noch nicht erwiesen.
Damit anhand einer breiteren Datenbasis die Sinnhaftigkeit der einzelnen Maßnahmen, ein sinnvoller Trainingsumfang oder Empfehlungen zur Interaktion mit weiterbehandelnden Krankenhäusern entwickelt werden können, hat die BAND das bestehende Hämotherapieregister erweitert, da viele dieser Maßnahmen in Situationen ergriffen werden, in denen auch Blutprodukte zur Anwendung kommen.
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