Die prähospitale Gabe von Blutprodukten ist im deutschen Rettungsdienst noch eher die Ausnahme. Internationale Studien haben bisher heterogene Ergebnisse gezeigt. Dadurch, dass ihre Datengrundlage aus ganz unterschiedlichen Rettungsdienstsystemen und auch aus Kriegsgebieten stammt, sind die Resultate nicht ohne weiteres auf den deutschen Rettungsdienst und zivile Einsatzsituationen übertragbar.
In Deutschland werden bisher nur auf wenigen Rettungsmitteln Erythrozytenkonzentrate, Blutplasma oder Gerinnungsprodukte mitgeführt. Die Einsatzzahlen einzelner Systeme sind zu gering für wissenschaftliche Analysen.
Aus diesem Grund hat sich die BAND dazu entschlossen, unter ihrem Dach ein Register aufzubauen, in das die verschiedenen Betreiber luftgestützter und bodengebundener permanent mit Blutprodukten ausgestatteter Rettungsmittel ihre Daten in eine neutrale Datenbank einspeisen und gemeinsam auswerten können.
Die Teilnahme am Register steht jedem dieser Rettungsmittel frei.
Aufbau und Betrieb des Registers entstanden mit Hilfe einer Förderung durch die DRF Stiftung für die wir uns als BAND e.V. herzlich bedanken.


